Die UN ist eine Organisation, die von niemandem gewählt wurde, dennoch maßt sie sich an, die Direktiven für die Zukunft der Menschheit vorzugeben. So hat Generalsekretär António Guterres auf der Ministertagung der Internationalen Energieagentur (IEA) kundgetan, dass wir ins Zeitalter der sauberen Energie eingetreten seien. In diesem Rahmen behauptete er, dass die erneuerbaren Energien inzwischen «fast überall die günstigste, schnellste und sicherste Quelle für neue Stromerzeugung sind».
Eine Aussage, der Kritiker widersprechen. Sie betonen, dass erneuerbare Energien nicht so umweltfreundlich sind, wie behauptet wird, und sich nur durch hohe öffentliche Subventionen tragen. Auch hat der EU-Parlamentarier Gerald Hauser Ende 2025 aufgedeckt, dass es beim «Green Deal» der EU-Kommission, der angeblich dem Klima zugutekommen soll, vor allem ums Geschäft und um sehr viel Geld geht. «Grüne» Lobbyisten würden die politischen Entscheidungen maßgeblich beeinflussen (wir berichteten).
Allein die Lobby-Organisation «WindEurope» hat zum Beispiel 137 Termine mit der EU-Kommission wahrgenommen. Dazu kamen weitere Termine mit Abgeordneten und weiteren Lobbyisten, die dieses Thema verfolgen. Sogar die IEA sei «auf den Zug der Klimabewegten aufgesprungen», hatte Hauser informiert. Für sie seien saubere Energien plötzlich «nicht nur ein Gebot des Klimaschutzes, sondern auch ein dringendes Gebot der nationalen Sicherheit».
US-Präsident Donald Trump sieht das anders. Er hat gerade letzte Woche im Handumdrehen den «Klimaschutz» gekippt: Treibhausgase werden in den USA ab sofort nicht mehr als gesundheitsschädlich eingestuft (wir berichteten). Ein schwerer Schlag für von der Leyens Lieblingsprojekt.
Auch Guterres machte in seiner Rede deutlich, dass es bei seiner «grünen» Ideologie nicht um die Rettung des Klimas oder das Wohl der Menschen geht, sondern um den schnöden Mammon. So sind nach seinen Angaben im vergangenen Jahr zwei Billionen Dollar in saubere Energie geflossen – fast doppelt so viel wie in fossile Brennstoffe. Investoren wüssten das. Guterres betonte:
«Wer diesen Übergang anführt, wird die Weltwirtschaft der Zukunft anführen.»
Gleichzeitig diskreditierte Guterres diejenigen, die sich kritisch zur Netto-Null-Strategie äußern: Diese würden «Desinformation verbreiten und vorgeben, ein Übergang sei unrealistisch oder unbezahlbar». Zudem erklärte der UN-Chef:
«Die Abhängigkeit der Welt von fossilen Brennstoffen ist eine der größten Bedrohungen für globale Stabilität und Wohlstand (…). Wir müssen aufhören, den Übergang weg von fossilen Brennstoffen als Tabu zu behandeln. Verzögerungen werden nur Instabilität hervorrufen. Die Geschichte ist übersät mit den Trümmern gescheiterter Übergänge – zerstörte Volkswirtschaften, gezeichnete Gemeinschaften und verpasste Chancen. Wir stehen vor einer Entscheidung: Den Übergang gemeinsam gestalten – oder durch Krise und Chaos in ihn hineinstolpern.»
Dass die Abhängigkeit von erneuerbaren Energien auch zu Krisen und Chaos führen kann, erwähnte Guterres dagegen nicht. Dabei hat der spanische Blackout im April 2025 klargestellt, dass «grüne Energie» keine sichere Stromversorgung leisten kann.
Übrigens deuten unzählige Indizien darauf hin, dass dieser massive Stromausfall von der links-sozialistischen Regierung rund um Pedro Sánchez bewusst herbeigeführt wurde, um den nächsten Schritt der WEF-Globalisten einzuleiten, nämlich die Rückkehr zur Atomenergie, im Speziellen zu Miniatomkraftwerken, die von Bill Gates und anderen Milliardären als «Klimaretter» propagiert werden (hier, hier, hier und hier).
Anekdote am Rande: Schon 2022 hat Ursula von der Leyens EU-Kommission die Atomkraft als «grüne und nachhaltige» Energie eingestuft. Über Pläne für die Entsorgung des radioaktiven Mülls wurde dagegen nicht berichtet. Allerdings propagierte das WEF im gleichen Jahr, man könne diesen ins All schießen oder in den Tiefen der Meere vergraben.
Auch in Schweden wurde Ende 2025 bestätigt, dass politische Entscheidungsträger völlig verantwortungslos Milliarden öffentliche Gelder in «grüne Unternehmen» investieren, die dann pleite gehen. Deshalb sind in Schweden jetzt die Rentenersparnisse von Millionen Menschen gefährdet (wir berichteten).
Trotzdem hat Guterres in seiner Rede «zur Einrichtung einer speziellen globalen Plattform für einen ehrlichen Dialog über den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen» aufgerufen. Diese Plattform müsse Produzenten und Verbraucher, Industrie- und Entwicklungsländer, öffentliche und private Finanzinstitutionen sowie die Zivilgesellschaft zusammenbringen.
Sie müsse ein Raum sein, um den Rückgang von Investitionen in fossile Brennstoffe mit dem raschen Ausbau sauberer Energien zu koordinieren. Ein globaler Übergangsplan müsse entwickelt werden, der Investitionen, Energiesicherheit und Klimaziele in Einklang bringe – mit konkreten Meilensteinen und solider Finanzierung, insbesondere für Entwicklungsländer.
Im Sinne der UN-Agenda 2030 propagierte Guterres natürlich auch, dass «dieser Wandel gerecht, geordnet und bezahlbar sein – und mit dem 1,5-Grad-Ziel im Einklang stehen muss». Er müsse Arbeitnehmer und Gemeinschaften schützen und Hunderte Millionen Menschen an moderne Energiedienstleistungen anschließen. Dass für diese Pläne, an denen sich wie immer die gleichen internationalen Investmentunternehmen und Ultrareichen bereichern, letztendlich der Steuerzahler aufkommen muss, erwähnte Guterres nicht.
Dafür lobte der UN-Generalsekretär die Internationale Energieagentur. Diese habe entscheidend dazu beigetragen, «die Energiewende unumkehrbar zu machen». Damit müsse man nun «unaufhaltsam weitermachen». Kein Wunder also, dass die IEA bereits verkündet hat, der «Green Deal» der EU sei «ein dringendes Gebot der nationalen Sicherheit».