Jens Spahn – Wir werden uns viel verzeihen müssen Teil 2.3

📰 Dr. Bines Substack

📅 15.02.2026 · Originalartikel lesen →


Kommunizieren in unsicheren Zeiten

Die Wahrheit ist, auch wenn sie aus heutiger Sicht naiv anmutet, dass internationale wie nationale Experten und Hygieniker zu diesem Zeitpunkt noch davon ausgingen, dass das Tragen von Schutzmasken zwar im medizinischen und pflegenden Sektor dringend zu empfehlen sei, im privaten Bereich aber nicht nötig wäre. Ich erinnere mich gut an einen gemeinsamen Au ritt mit Expertinnen und Experten in der Bundespressekonferenz am 02. März 2020, an dem diese das noch genau so sagten. (S. 32

Naiv mutet eher an, dass Herr Spahn immer noch das Tragen von Masken verteidigt, das selbst von RKI kritisch gesehen wurde und zunächst auch nicht empfohlen wurde.

Ich habe die Stellen der RKI-Files zum Maskentragen in einem separaten Artikel zusammengetragen.

Zu diesem Thema wurden mittlerweile ganze Bücher geschrieben.

Aerosole, Angst und Masken: Die AHA- + L-Regeln

Ich war damals bei Spindiag als Außendienstmitarbeiter angestellt und sollte die Risikobewertung machen. Ich habe mir einige Maskenstudien angesehen und kam damals ebenfalls zu dem Schluss: Nutzlos und gefährlich. Meine damaligen Vorgesetzten waren aber anderer Meinung, entgegen der Datenlage.

Eigentlich stand im damaligen Springer Artikel von Ines Kappstein bereits alles kurz und knapp drinnen. Damit war die Angelegenheit für mich erledigt. Für die Politik leider nicht. Frau Kappsteins bekam, wie auch andere Gutachter, die es gewagt hatten, die wissenschaftliche Datenlage zu Masken in Gutachten zusammenzufassen im Rahmen der Verfolgung von Richter Dettmar, das das Maskenproblem einer Beweisaufnahme unterzog, eine Hausdurchsuchung.

Es ging den Maskenbeführwortern wie Spahn nie um die Fakten.

Vielleicht ist es gar nicht so naiv, dass er die Masken immer noch verteidigt, das ist seine Vorwärtsverteidigung.

Eine weitere Vorwärtsverteidigung dieses Unterkapitels betrifft den nutzlosen, schwachsinnigen PCR-Test.

Der PCR-Test hat aber tatsächlich eine paradoxe Schwäche: Er ist zu gut, zu genau. (S. 25)

Zu genau ist nicht zu gut. Das Paper zu diesem Test, der von Dr. Osten “entwickelt” wurde in Rekordzeit durchgewunken. Vielleicht, weil Herr Drosten in der Entsprechenden Zeitschrift Editor war und es durchgewunken hat?

Wauter Aukema drückte das auf Twitter so aus:

“Analysierte alle 1.595 Veröffentlichungen bei @EuroSurveillance seit 2015

Innerhalb von < 20 Tagen wurde keine Forschungsarbeit begutachtet und angenommen.
(Durchschnitt 2019: 172 Tage, 2020: 97)

1 wurde 24 Stunden nach Einreichung angenommen”

Des Weiteren vergaßen die Autoren wohl ein “paar” Interessenkonflikte anzugeben.

Der Test war nicht zu gut, er war voller Fehler, die in entsprechenden Gutachten auch benannt werden.

  • Dokumentierte Primerdimere und falsch-positive Ergebnisse in Nicht-Template-Kontrollen (NTCs)

  • Dokumentierte schlechte Sensitivität und falsch-negative Ergebnisse im Vergleich zu anderen Assays

  • Keine interne Kontrolle zur Normalisierung der Variabilität der Probenvorbereitung und ihrer Auswirkungen auf die Schätzung der Viruslast

  • Keine definierte Ct-Wert für die Einstufung von Proben als „positive Fälle“

  • Schlecht dokumentierte Positivkontrollen und Sequenzen, die in ihrer Studie verwendet wurden

Schlussfolgerungen: Wir sind der Meinung, dass die in diesem Nachtrag angegebenen Referenzen den wissenschaftlichen Konsens widerspiegeln, der in der Literatur hinsichtlich der Mängel der ursprünglichen PCR-Nachweismethode für SARS-CoV-2, veröffentlicht von Corman et al. Da mehrere wichtige Mängel in Fachzeitschriften mit Peer-Review veröffentlicht wurden, stellt die fehlende Korrektur des ursprünglichen PCR-Protokolls entweder durch Eurosurveillance oder als Aktualisierung im Charité-WHO-Protokoll die wissenschaftliche Integrität der Autoren von Corman et al. in Frage. Diese Referenzen legen alle verbleibenden Debatten darüber, dass das Manuskript von Corman et al. allein aus technischen Gründen zurückgezogen werden sollte, endgültig bei. Die Schnelligkeit des Peer-Review-Verfahrens und die Interessenkonflikte sind noch beunruhigender.

PCR ist kein Hexenwerk, jeder Praktikant lernt, eine PCR zum Nachweis eines Gens zu “entwickeln”. Das ist tägliches Handwerk im Labor. Ich habe selbst auch Primer und PCR Protokollen “entwickelt”. Dass man eine PCR als Paper veröffentlich ist an und für sich schon peinlich, das kann eigentlich jeder Biologe, der die entsprechende Sequenz hat.

Das End vom Lied war, dass nur 14% der positiven PCR-Tests wirklich infiziert waren. Dem Rest war halt irgendwie RNA über die Nase gehuscht oder der Test war eben in 86% der Fälle einfach “zu gut”.

Das Problem muss auch dem US Geheimdienst bekannt gewesen sein, warum sonst hätte man entsprechende Dokumente zu PCR-Test sonst geschwärzt?

Eine weiterere Autorin des schrottigen Drosten PCR Tests ist Koopmans MP. “Frau Koopmans und Herr Marc Bonten erhielten 16 Millionen Euro von Herrn Bill Gates, ohne dies transparent anzugeben”

Während Drosten die deutsche Regierung beriet, beriet Koopmanns anscheinend direkt Zensursula.

Ich erinnere mich an eine öffentliche Diskussion am 11. September 2020 im niedersächsischen Barsinghausen. Draußen demonstrierten einmal mehr Querdenker und Corona-Leugner, drinnen im historischen Kuhstall des Ritterguts Eckerde stellte jemand langatmig die Frage zum PCR-Test – unter wachsendem Unmut des Publikums. Ich aber sagte: »Moment mal, ich möchte, dass wir das hier besprechen, denn dieser Herr im Publikum hat einen Punkt.« Alle schauten mich erstaunt an. Ich sah den Gesichtern an, dass sie dachten: Jetzt stimmt der Spahn diesem Typen auch noch zu?! »Sie haben recht«, sagte ich, »der Test ist nicht perfekt.« Und ich erklärte, was das Problem ist. »Aber wissen Sie was: Wir haben nichts Besseres. Und die einzig aktuell verfügbare Alternative wäre, dass wir den PCR-Test einmotten und gar nicht mehr testen. (S. 35)

Davon abgesehen, dass Jens Spahn an dieser Stelle jene, die fachlich korrekt die Mängel des Tests thematisierten und belegten als Querdenker und Corona-Leugner beleidigt, wäre es wirklich die beste Entscheidung gewesen, einen Test, der in 86% der Fälle falsch liegt einzumotten. Korrekt wäre gewesen eine Zellkultur anzulegen und zu schauen, ob der angeblich Infizierte überhaupt vermehrungsfähiges Virus in sich trägt.

Aber Herr Spahn glaubte es besser zu wissen als jene, die diese Technik im Detail verstehen. Hybris der Politik oder bewusster Missbrauch eines nicht geeigneten Mittels? Gewusst haben musste er es, denn die Probleme des Corman-Drosten Tests wurden in wissenschaftlichen Zeitschriften diskutiert.

Das PEI hätte die schrottigen Drosten PCR auch an IgG eichen können, aber hatte dazu wohl keine Zeit oder keinen politischen Auftrag.

Diese Herangehensweise war mir in dieser Zeit Maxime. Egal, ob ich mit wütenden Eltern die Verpflichtung zum Maskentragen in der Schule oder mit Zweiflern den Einsatz des PCR-Tests diskutiert habe, ich bin überzeugt davon, solche Debatten sind ein Wert an sich. Man macht es sich selbst zu leicht, wenn man andere als Fanatiker oder Spinner abstempelt und damit jede Diskussion beendet. In der Folge ziehen sich die so Ausgegrenzten erst recht in ihre vielfach verquere Gedankenwelt zurück. Man adelt die andere Seite nicht, nur weil man sich der Diskussion stellt und gute Argumente bringt. Im Gegenteil. (S. 37)

Herr Spahn beleidigt die fachlich versierten Wissenschaftler, die ihn rechtzeitig auf die seine Fehler hingewiesen haben als Querdenker, Corona-Leugner, Fanatiker und Spinner, die eine verquere Gedankenwelt haben. Diese Bezeichnungen fallen nun auf ihn zurück, denn diese von ihm beleidigten Wissenschaftler hatten recht und er unrecht. Er sonnt sich aber in Eigenlob, dass er mit ihnen “diskutiert” hat. Er hat aber den Belegen keine Aufmerksamkeit geschenkt, weil er gefangen war in seinem eigenen Coronawahn.

Reise ins Ebola-Gebiet

Ungeschickt versucht Jens Spahn nun mit einem Exkurs eine Konnotation von Gefahr zu setzen, indem er von einer Reise in ein Ebola Gebiet erzählt.

Davon abgesehen, dass das US-Militär Ebola schon vor Jahren mit CDL besiegt hat und ja, der Artikel wird wirklich vom US-Militär gehostet, wie man an der *.mil Kennung unschwer ablesen kann.

“ClorDiSys Solutions ist ein Spin-off von Johnson & Johnson. Das Unternehmen konzentriert sich auf die Erzeugung und Verwendung von ClO2 und bietet sowohl strombetriebene als auch stromunabhängige Lösungen für eine Vielzahl von Anwendungen, insbesondere für die Dekontamination und Sterilisation von pharmazeutischen, medizinischen, veterinärmedizinischen und Lebensmittelanlagen. Als sich die Gelegenheit bot, ClO2 an der Ebola-Front bereitzustellen, war ClorDiSys bereit und willens.

„ClorDiSys ist stolz darauf, zur Bekämpfung der Ausbreitung von Ebola in Afrika beitragen zu können“, sagte Mark Czarneski, Technologiedirektor von ClorDiSys Solutions. „Verschiedene Weltgesundheitsorganisationen, darunter auch die US-Regierung, verwenden das gasförmige Chlordioxid von ClorDiSys zur Sterilisation von mit Ebola kontaminierten medizinischen Geräten. Es wurde getestet und wird von diesen Organisationen für eine Reihe von Anwendungen eingesetzt.“

Das UV-Desinfektionssystem des Unternehmens namens TORCH wurde auch vom University of Nebraska Medical Center zur Enddesinfektion nach der Entlassung ihres ersten Ebola-Patienten eingesetzt.

Chlordioxid ist ein gelbgrünes Gas mit einem schwachen Geruch, der dem von Chlorbleiche ähnelt, ansonsten aber sehr unterschiedlich ist. Es ist seit Anfang des 20. Jahrhunderts als Desinfektionsmittel anerkannt und wurde von der US-Umweltschutzbehörde EPA für viele Anwendungen zugelassen.

[…] Chlordioxid ist ein breit wirksames Biozid, das Sporen, Bakterien, Viren und Pilze abtötet. Bislang hat sich kein gegen ClO2 getesteter Organismus als resistent erwiesen. Laut Doona wurde es wirksam zur Abtötung von Bakteriensporen eingesetzt, die viel schwieriger abzutöten sind als Viren wie Ebola.

[…] Der Erfolg von ClO2 bei der Bekämpfung von Ebola und anderen Krankheitserregern ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen dem US-Verteidigungsministerium und einem Biotechnologieunternehmen, die eine potenzielle Behandlungsmethode für Ebola-Opfer hervorgebracht hat. Der Ebola-Antikörper, der ein wichtiger Bestandteil des experimentellen Medikaments namens ZMapp ist, wurde im Army Medical Research Institute of Infectious Diseases entwickelt und mit Unterstützung von TechLink an Mapp Biopharmaceutical in San Diego übertragen. ZMapp wird zugeschrieben, zwei amerikanischen medizinischen Missionaren, die sich im Juli letzten Jahres mit Ebola infiziert hatten, das Leben gerettet zu haben, und gilt als eine der vielversprechendsten derzeit in der Entwicklung befindlichen Behandlungsmethoden für Ebola.”.

Wenn ClorDiSys so gut bei Ebola funktioniert hat, warum hat Johnson & Johnson gegen Corona ein Adenovirus”impfstoff” auf den Markt gebracht?

Und so wenig sich Corona in Deutschland und Ebola in Ostafrika vergleichen lassen, so sehr habe ich im Nachgang doch manche Parallele entdeckt. Nicht nur beim Ellenbogen-Gruß. (S. 39)

Und weil Ebola und Corona nicht vergleichbar sind, vergleicht Herr Spahn diese beiden Viren miteinander und setzt so bewusst einen Akzent.

Die Ebola-Epidemie wurde im Jahr 2020 durch die Verfügbarkeit eines zugelassenen, hochwirksamen Impfstoffs beendet. Zum Zeitpunkt meiner Reise befand sich dieser gerade in der Testphase. Er wird heute übrigens auch in Deutschland, im niedersächsischen Burgwedel, hergestellt. (S. 40)

Jens Spahn meint hier den Impfstoff von MSD namens Ervebo. Ein klassischer Proteinimpfstoff. Im Mausmodell scheint es auch eine in Mäusen funktionierende mRNA-Variante zu geben. Man hat die Afrikaner nicht mit Corona modRNA bekommen, man wird es mit Ebola modRNA versuchen, wäre meine Vermutung.

Es handelte sich um eine Software namens SORMAS (Surveillance Outbreak Response Management and Analysis System), die unter der Leitung des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung und unter Mitwirkung des RKI entwickelt worden war – und später, in der Corona-Pandemie, endlich auch in deutschen Gesundheitsämtern zur Anwendung kam. Während in Deutschland im Jahr 2019 noch das Fax das Mittel der Wahl war, um einen Gesamtüberblick über das Infektionsgeschehen zu erhalten, nutzte Nigeria eine in Deutschland entwickelte digitale Anwendung, von der ich bis dahin noch nie gehört hatte. Ich war perplex. Gleichzeitig verblüfft, stolz und wütend. (S. 41)

SORMAS fand die Regierung das RKI 2022 laut RKI-Files dann plötzlich doch nicht mehr so cool, als es am 04.05.2022 kommt als weitere Datenquelle hinzukommt. SORMAS zeigte nämlich, dass die Booster sogar noch schlechter sind als die Grundimmunisierung, was laut der aktuellen Literatur auch korrekt war.

„Seit KW 10/11 wird Impfwirksamkeit für Grundimmunisierung teilweise höher geschätzt, als für Auffrischimpfung; unplausible Ergebnisse.“

Da nicht sein kann, was nicht sein kann, muss das Problem natürlich bei SORMAS liegen und nicht an der segensbringenden Impfung. Man fingiert angeblich Technische Probleme und löscht Datensätze, die einem nicht ins Weltbild passen.

Fehlerhafte Daten in SORMAS; duplizierte Fälle seit Mitte Februar; aktuell noch keine Eingrenzung der betroffenen Fälle oder Ansatz zur Datenbereinigung möglich; daher Vorschlag: Darstellungen in Wochenbericht nicht zeigen; ggf. als Grund technische Probleme in Datenübermittlung mit externer Meldesoftware angeben; eleganter mit Hinweis auf Veränderung epidemischer Lage

Neue Analyse mit Ausschluss der 106 betroffenen SORMAS-GÄ wurde in Auftrag gegeben“ (04.05.2022)

Damit war das Problem aber leider nicht behoben. Selbst nach Bereinigung, zeigte das System, was mittlerweile mehrfach publiziert ist: Je mehr Impfungen, desto häufigere Infektionen. Die Antwort war: Mehr löschen!

„Da bei der Analyse der Impfeffektivitäent [sic] auffiel, dass die Effektivität der Grundimmunisierung höher ausfiel als die der Boosterimpfung, wurde dem auf den Grund gegangen. Es wurde vermutet, dass fehlerhafte SORMAS Daten dazu führten. Die Analyse zeigte jedoch, dass auch nach Ausschluss der SORMAS Daten, dieser Effekt noch sichtbar war. Allerdings zeigte die Analyse der reinen SORMAS Daten, dass die Effektivität aller Impfungen mit der Zeit nachließ, was nicht erklärbar war. Daher müssen SORMAS Daten bereinigt werden“ (09.05.2022)

Auf die Idee, das die Arbeitshypothese, dass die Impfungen funktionieren falsch sein könnte, und dass SORMAS die Datenlage korrekt darstellte, kam man beim RKI leider nicht.

Das Datenlöschen ist damit noch nicht beendet, es werden noch weitere Datensätze, die nicht ins Weltbild passen eliminiert.

„SORMAS wird von den Meldedaten voraussichtlich komplett rausgenommen Aktueller Stand SORMAS: 105 betroffene Gesundheitsämter, Rückmeldung an SORMAS von 29 Gesundheitsämter, 15 Gesundheitsämter haben eine Datenbereinigung vorgenommen.“ (25.05.2022)

Immerhin hat man einen neuen Schuldigen neben dem bösen wegmutierten Virus gefunden.

„Problematik mit Impfdaten vor allem auf Probleme mit SORMAS zurückzuführen. Gemeinsam mit HZI auf Fehlersuche; seit 8 Wochen wird keine Imfeffektivität [sic] mehr ausgewiesen; viele Anfragen hierzu.“ (22.06.2022)

SORMAS hat also in Deutschland nicht so gut funktioniert wie in Nigeria? Oder hat SORMAS zu gut funktioniert für Deutschland? Vielleicht hat man in Deutschland SORMAS einfach nur falsch eingesetzt, so dass es die Realität und Wahrheit zeigte, die man nicht sehen wollte?

Wir waren dabei, eine ganz neue Abteilung im Ministerium aufzubauen, die Abteilung 6 Gesundheitsschutz, Gesundheitssicherheit, Nachhaltigkeit. Der Deutsche Bundestag stellte uns zum Start ab dem Jahr 2020 zusätzliche Stellen zur Verfügung – ein guter Zeitpunkt, könnte man sagen. In dieser Abteilung bündelten wir die Referate, die sich um die nationale und internationale Gesundheitssicherheit kümmerten, zum Beispiel um das Infektionsschutzgesetz, den Trinkwasserschutz, die Aufsicht über das Robert Koch-Institut, unsere Partner- und Trainingsprogramme mit anderen Staaten. Erstmals schufen wir in dieser neuen Abteilung auch Referate, die sich mit Fragen des Klimawandels und der notwendigen Anpassung an die Folgen dieses Wandels im Gesundheitswesen beschäftigten. (S. 43)

Abteilung 6. Da war doch was.

Unter Karl Lauterbach war Rottmann-Großner Teil von Abteilung 6 (Öffentliche Gesundheit) unter Frau Dr. Teichert.

Zufälle gibt’s

Für die Leitung dieser neuen Abteilung konnte ich einen Generalarzt der Bundeswehr, Dr. Hans-Ulrich Holtherm, gewinnen. Ein Uniformträger im Gesundheitsministerium – das war für viele neu. Aber Dr. Holtherm war schon während der Ebola-Krise eine wichtige Stütze für das Ministerium gewesen.

Die Gründung dieser neuen Abteilung zu genau diesem Zeitpunkt, wenige Wochen vor Pandemiebeginn, stellte sich als ein glücklicher Zufall heraus. Die Kolleginnen und Kollegen in der neuen Abteilung waren zusammen mit dem Robert Koch-Institut die ersten im Ministerium, die seit der WHO-Meldung über den Corona-Ausbruch im chinesischen Wuhan von Anfang Januar 2020 an operativ in der Bekämpfung der Pandemie arbeiteten. Denn – das muss man wissen – das Gesundheitsministerium ist zu »normalen« Zeiten im Wesentlichen eine Behörde, die zum ganz überwiegenden Teil gesetzgeberisch tätig ist. Sie verfasst Gesetzestexte und Verordnungen. Die operative Umsetzung obliegt den Ländern und den vielen Institutionen des Gesundheitswesens selbst. Dass also die neue Abteilung 6, zusammen mit dem ihr zugeordneten RKI, so schnell operativ zum Einsatz kommen konnte, war ein großer Vorteil. (S. 44)

Eine Chronologie der Einbindung der Bundeswehr habe ich als separaten Artikel ausgegliedert.

Was zu Herrn Holtherm in den RKI-Files zu finden ist, habe ich hier zusammengefasst:


Unterstützungsmöglichkeiten:

Bücherwunschzettel: https://www.amazon.de/registries/gl/owner-view/30LG3DJ4ET90L?ref_=list_d_gl_lfu_nav

Andere Unterstützungsmöglichkeiten für Holgers und meine Forschung:

  • Konto für Unterstützung für das Projekt Scan 2000

    Dr. Merse DE34 4305 0001 0302 7851 75 Sparkasse Bochum

  • Horst Reissner: IBAN DE51 4401 0046 0406 4514 67

  • Dr. S. Stebel: https://ko-fi.com/einmalmitprofisarbeiten

1

Kappstein, I. (2025). Aerosole, Angst und Masken: Die AHA- + L-Regeln.

2

Kappstein, I. (2020a). Mund-Nasen-Schutz in der Öffentlichkeit: Keine Hinweise für eine Wirksamkeit. Krankenhaushygiene Up2date, 15(03), 279–295. https://doi.org/10.1055/a-1174-6591

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Redaktion. (2021, June 30). Hausdurchsuchungen bei Bundestagskandidaten von dieBasis in Thüringen – dieBasis | Basisdemokratische Partei. dieBasis | Basisdemokratische Partei Deutschland. https://diebasis-partei.de/2021/06/hausdurchsuchungen-bei-bundestagskandidaten-von-diebasis-in-thueringen/

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Corman VM, Landt O, Kaiser M, Molenkamp R, Meijer A, Chu DK, Bleicker T, Brünink S, Schneider J, Schmidt ML, Mulders DG, Haagmans BL, van der Veer B, van den Brink S, Wijsman L, Goderski G, Romette JL, Ellis J, Zambon M, Peiris M, Goossens H, Reusken C, Koopmans MP, Drosten C. Detection of 2019 novel coronavirus (2019-nCoV) by real-time RT-PCR. Euro Surveill. 2020 Jan;25(3):2000045. doi: 10.2807/1560-7917.ES.2020.25.3.2000045. Erratum in: Euro Surveill. 2020 Apr;25(14). doi: 10.2807/1560-7917.ES.2020.25.14.20200409c. Erratum in: Euro Surveill. 2020 Jul;25(30). doi: 10.2807/1560-7917.ES.2020.25.30.2007303. Erratum in: Euro Surveill. 2021 Feb;26(5). doi: 10.2807/1560-7917.ES.2021.26.5.210204e. PMID: 31992387; PMCID: PMC6988269. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31992387/

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Stromberg ZR, Silva EE, Johnston SC, Johnson DM, Hall D, Adjei EF, Altin JA, Abisoye-Ogunniyan A, Gollott T, He W, Jones IKA, Kwilas S, Lund SJ, Mead HL, Nelson GA, Ouyang L, Peters SKG, Schwedler JL, Trecazzi CZ, Turner MW, Ye C, Bradfute SB, Fischer NO, Hooper JW, Ladner JT, Rasley A, Negrete OA. An mRNA vaccine encoding the Ebola virus glycoprotein induces high neutralizing antibody titers and provides strong protection against lethal infections in mouse models. Front Immunol. 2026 Jan 5;16:1682418. doi: 10.3389/fimmu.2025.1682418. PMID: 41562068; PMCID: PMC12813019. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41562068/

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BMG beruft Bundeswehrgeneral als Leiter der Abteilung Gesundheitsschutz – News – Deutsches Ärzteblatt https://www.aerzteblatt.de/news/bmg-beruft-bundeswehrgeneral-als-leiter-der-abteilung-gesundheitsschutz-2e507a1c-0284-4435-8406-18dfbdeabbfb


🔗 Quelle: https://drbine.substack.com/p/jens-spahn-wir-werden-uns-viel-verzeihen-cbb

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