Was über die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran bekannt ist

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Die russische Nachrichtenagentur hat eine Zusammenfassung der bekannten Ergebnisse der Verhandlungen zwischen den USA un...

anti-spiegel.ru📅 18.02.2026
Gespräche in Genf

Was über die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran bekannt ist

In Genf fanden parallel sowohl Verhandlungen zwischen Russland, den USA und der Ukraine, als auch Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran statt. In diesem Artikel geht es um das, was über die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran bekannt ist.

Die russische Nachrichtenagentur hat eine Zusammenfassung der bekannten Ergebnisse der Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran in Genf veröffentlicht, die ich übersetzt habe.

Beginn der Übersetzung:

Aufstockung der US-Truppen und Genfer Gespräche: Was über die Lage um den Iran bekannt ist

Laut dem Portal „War Zone“ ist die Anzahl der im Nahen Osten stationierten US-Streitkräfte ausreichend, um gemeinsam mit der israelischen Luftwaffe eine mehrwöchige Großoperation gegen den Iran durchzuführen.

Die Wahrscheinlichkeit einer US-Militäroperation gegen den Iran in den kommenden Wochen liegt bei 90 Prozent, erklärte ein ungenannter Berater von US-Präsident Donald Trump gegenüber Axios.

Die Anzahl der im Nahen Osten stationierten US-Streitkräfte ist ausreichend, um gemeinsam mit der israelischen Luftwaffe eine mehrwöchige Großoperation gegen den Iran durchzuführen, meint das Portal „War Zone“.

Die Nachrichtenagentur TASS hat die wichtigsten Informationen zur Lage um den Iran zusammengetragen.

Aufstockung der US-Truppen im Nahen Osten

Die US-Streitkräfte haben allein in den letzten 24 Stunden 50 zusätzliche Kampfflugzeuge der Typen F-35, F-22 und F-16 in den Nahen Osten verlegt, wie Axios in einem Artikel über den möglichen Beginn einer US-Operation im Iran in den kommenden Wochen berichtet.
Wie das Portal weiter ausführt, verstärkt Washington seine Präsenz im Nahen Osten kontinuierlich: zwei Flugzeugträgergruppen, rund zwölf Schiffe, Hunderte von Kampfflugzeugen und mehrere Raketenabwehrsysteme.
Laut Axios haben über 150 Transportflüge des Militärs Waffen und Munition in die Region geliefert.
Die Anzahl der im Nahen Osten stationierten US-Streitkräfte reiche aus, um gemeinsam mit der israelischen Luftwaffe eine mehrwöchige Großoperation gegen den Iran durchzuführen, so das Portal „War Zone“.
Das Portal schreibt unter Berufung auf Daten eines Webdienstes, derzeit würden ein U-2 Dragon Lady Aufklärungsflugzeug, F-16 Fighting Falcon und F-22 Raptor Kampfflugzeuge sowie ein E-3 Sentry Frühwarnflugzeug über den Atlantik verlegt oder seien kürzlich in Europa eingetroffen.
Die Anzahl der US-Kriegsschiffe im Verantwortungsbereich des US Central Command im Nahen Osten hat laut „War Zone“ zwölf erreicht.
Mehr als 30.000 US-Soldaten sind derzeit auf Stützpunkten im Nahen Osten stationiert, berichtet das Portal.
„War Zone“ merkt an, dass keine Informationen darüber vorliegen, ob Trump einen Angriff auf den Iran beschlossen hat.
Das Portal geht davon aus, dass Schritte zur Verstärkung der Militärpräsenz „im Vorfeld einer längerfristigen Operation zu erwarten sind“ und dass Washington in den kommenden Tagen weitere Truppen in die Region entsenden wird.

Die Wahrscheinlichkeit einer Operation gegen den Iran

Die Wahrscheinlichkeit einer US-Militäroperation gegen den Iran in den kommenden Wochen liege bei 90 Prozent, teilte ein anonymer Berater Trumps Axios mit.
Anonyme israelische Beamte erklärten gegenüber dem Portal, die israelische Regierung, die ein maximalistisches Szenario mit dem Ziel eines Regimewechsels im Iran anstrebe, bereite sich auf einen Krieg in den kommenden Tagen vor.
Amerikanische Quellen gehen in ihren Einschätzungen auseinander: Einige vermuten Angriffe innerhalb weniger Wochen, andere einen kürzeren Zeitraum.
Eine US-Militäroperation gegen den Iran werde voraussichtlich die Form einer mehrwöchigen Kampagne annehmen, die einem umfassenden Krieg ähneln werde, berichtet Axios unter Berufung auf Quellen.
Laut diesen Quellen werde es sich voraussichtlich um eine gemeinsame amerikanisch-israelische Operation handeln, die deutlich umfangreicher werde als die US-Angriffe auf iranische Atomanlagen im Juni 2025.
Axios merkt an, dass aufgrund der Beschäftigung des Kongresses und der Öffentlichkeit mit anderen Themen in den USA praktisch keine Diskussion über die Risiken einer Militäroperation im Iran stattfindet, die „zu einer der bedeutendsten US-Militärinterventionen im Nahen Osten seit mindestens einem Jahrzehnt werden könnte“.

Die Gespräche in Genf

Am 17. Februar fand in Genf unter omanischer Vermittlung die zweite Runde der amerikanisch-iranischen Gespräche über die Atomfrage statt.
Laut dem iranischen Außenminister Abbas Araghchi erzielten die Seiten in einer Reihe von Punkten ein gegenseitiges Verständnis, dessen Vereinbarungen in den Entwurf eines künftigen Atomabkommens einfließen könnten.
US-Vizepräsident J.D. Vance erklärte, die Gespräche seien in vielerlei Hinsicht positiv verlaufen, Teheran sei jedoch noch nicht bereit, einige der vom Weißen Haus dargelegten grundsätzlichen Positionen anzuerkennen.
Am Mittwoch führte der iranische Außenminister Abbas Araghchi ein Telefongespräch mit dem Generaldirektor der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) Rafael Grossi, um den Rahmen für die nächste Phase der Atomverhandlungen mit den USA zu erörtern, wie das iranische Außenministerium mitteilte.
Der iranische Minister betonte Teherans Engagement für die „Entwicklung eines ersten vereinbarten Rahmens zur Förderung künftiger Verhandlungen“ mit Washington.

Ende der Übersetzung

Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.


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